Berufliche Mobilität in Europa

Die nachfolgenden Websites vermitteln Informationen zu deutschen und europäischen Programmen, über die Auslandsaufenthalte zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung finanziert werden können:

eurodesk Deutschland
Raus von zu Haus!
Wege ins Ausland
EURES
INWENT
Just landet
Euromost
Fit for Europe
Wege ins Auslands-
praktikum

Länderinformationen

Nachfolgend aufgeführte Links vermitteln nähere Informationen zu den Ländern, für die EURO PATH Sprachförderung anbietet:

FINNLAND
DÄNEMARK

 

PROJEKTVERLAUF

Arbeitstreffen in Darmstadt

Für den spezifischen Kontext des Projekts (Auslandspraktika) und die anvisierten Zielgruppen (Sprachanfänger) wurde vereinbart, die im Referenzrahmen aufgeführten Teilfertigkeiten in folgender Prioritätensetzung und Progression anzuwenden:

  1. Hörverstehen (in realen Situationen, auch mit Nebengeräuschen)
  2. Leseverstehen (zur Orientierung im Alltag und am Arbeitsplatz)
  3. Sprechen
  4. Interaktion

Sprachmittlung und Schreibfertigkeit wurde eine untergeordnete Rolle zugewiesen. Vereinbart wurde darüber hinaus, die Gewichtung der im Referenzrahmen aufgeführten Bereiche oder Domains (persönliches Umfeld, soziales Umfeld, berufliches Umfeld, Lernumgebung) für die Modulentwicklung vom Ergebnis der Befragung bei Teilnehmer-, Sprachtrainer- und Ausbilder/innen abhängig zu machen. Da die Verwendungssituationen sich vorausssichtlich stärker auf (sprachliches) Handeln im beruflichen Kontext beziehen werden, wurde beschlossen, folgenden Aspekten besondere Aufmerksamkeit bei der Modulentwicklung beizumessen:

  • Kommunikation in betrieblichen Hierarchien
  • Verantwortung und Verbindlichkeit im beruflichen Kontext
  • Mögliche Konsequenzen und Risiken bei Nichtverstehen
  • Nachfragen, Verständnissicherung
  • Betriebliche Abläufe, Arbeitsprozesse

Interkulturelle Fragen sollten als Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen unter Berücksichtigung von Anredeformen, Arbeitszeiten, Arbeitsorganisation, Arbeitssicherheit, Interessenvertretung, Berücksichtigung finden. Im Unterschied zu den Absprachen des Projekttreffens Hamburg wurde abgestimmt, dass das angestrebte Sprachniveau bei den Zielsprachen Dänisch und Finnisch sich realistischerweise im Rahmen von A1 bewegen wird, weil keine sprachliche Vorkenntnisse vorauszusetzen sind. Zusatzmaterialien zur fakultativen Bearbeitung könnten jedoch auch über A1 hinausreichen.

Vereinbart wurde, die Lernmaterialien nach Situationen und Themen zu gliedern, wobei als offene Liste möglicher Themenfelder galt:

  • Angekommen!?
  • Mein Praktikumsbetrieb
  • Arbeitszeit – Freizeit
  • Arbeitssicherheit – Gesundheitsschutz
  • Mein schönstes Missverständnis
  • Halbzeit
  • etc.

Festgelegt wurde jedoch, dass eine verbindliche Festlegung relevanter Inhalte, Situationen und Themen könne jedoch erst nach Rücksprache mit den Partnern und Einbeziehung der Befragungsergebnisse erfolgen, wobei in einem weiteren Schritt die sprachlichen Mittel des Referenzrahmens einzelnen Themen und Inhalten zugeordnet werden müssten, wobei folgender Katalog von Leitfragen Hilfestellung geben könnte:

  • In which situations will the young people have to act in a context foreign to them?
  • What aims will they want to achieve in these situations? Which language functions do they need to reach these aims?
  • Which basic concepts for dividing the world into meaningful categories, which notions will help them to cope?
  • What cultural concepts underlie this communication?
  • Which or the four skills (Listening; Speaking, Reading, Writing) will be employed?
  • Which lingusitic structures will be used so often that they need to be readily available?
  • Which lexical items in which word fields will it be necessary to use?

Das Ergebnis soll dann den auf die Ziele des Projekts zugeschnittenen „Referenzrahmen“ – als Grundlage für die weitere Modulentwicklung und anschließende Validierung bilden.

Vorgeschlagen wurde, die Lernmaterialien mit einer sprachlichen Progression aufzubauen und auf Selbstlernen mit tutorieller Begleitung, Monitoring und Coaching ausgerichtet sein, da die Lernsituation vor allem während des Auslandspraktikums eine stärkere Strukturierung und ein regelmäßiges Feedback erfordere. Erörtert wurde, inwieweit zusätzliche Hilfestellungen und Anweisungen auch in Englisch angeboten werden sollten. Bei der Gestaltung der Auslandspraktika müsse für die Arbeit mit den Sprachmodulen und -Materialien in jedem Fall der Zugang zu PC und Internet gewährleistet sein, was eventuell mit den Praktikumsbetrieben oder Ausbildungseinrichtungen im Ausland entsprechend vertraglich vereinbart werden könne.

 
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Sebastian Welter l Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN
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